Der Spieleraum

In diesem Raum befinden sich Materialien, die die Kommunikation/Sprachentwicklung, die kognitive Entwicklung, logisches Denken, Regelverständnis und Wahrnehmung unterstützen.

Sprache und Kommunikation

Alle Materialien im Raum regen die Kinder dazu an, miteinander in sprachlichen Kontakt zu treten:

Die Kinder einigen sich darüber, was uns wie sie spielen wollen. Dabei entfalten sie fast „von selbst“ ihre sprachlichen Kompetenzen, denn ein Spiel funktioniert nur, wenn man zuvor einen Konsens gefunden hat.

Ebenso treten hier soziale Aspekte in den Vordergrund (Verhandeln/Konfliktlösestrategien)

Ein umfangreiche Bibliothek lädt zum Verwei- len ein. Die Kinder tauschen sich über verschie- denste Themen aus. Die Bücher bieten viele Sprachanreize.

Kognitive Entwicklung

Die kognitive Entwicklung zeigt sich vor allem im logischen Denken und dem Regelverständnis.
Das komplexe Zusammenwirken der unter- schiedlichen Facetten werden am Beispiel des Spiels „Mensch ärgere Dich nicht“ dargestellt:

 

Regelverständnis

Das Kind muss die Spielregeln lernen und sie sich merken. Es muss die Regeln umsetzen. Es beobachtet:

  • Wer ist an der Reihe?
  • Wann bin ich dran?
  • Was geschieht auf dem Spielbrett?

 

Visuelle Wahrnehmung

Es beobachtet:

  • Wie viele Augen zeigt der Würfel?

 

Logisches Denken, visuelle Wahrnehmung, Feinmotorik

Es überträgt die Anzahl der Augen auf das Spielfeld, idem es seine Figur entsprechend weitersetzt.

Auch die Feinmotorik begegnet uns in zahlreichen Tätigkeiten des täglichen Lebens, so auch bei den Gesellschaftsspielen, die häufig kleine Spielfiguren enthalten. Die müssen gesetzt wer- den, ohne dass andere Figuren verschoben oder gekippt werden. Die Kinder erweitern somit im Spiel ihre feinmotorischen Kompetenzen. Weitere Spiele, die die Feinmotorik unterstützen sind z.B. Puzzles, Spiele mit Farben, Formen, Symbolen, Memory und Zuordnungsspiele.

Am Nachmittag nutzen die Hortkinder den gelben Raum zum Anfertigen ihrer Hausaufgaben. Das Mobiliar (Tische und Stühle in unterschiedlichen Höhen) ist dieser Altersgruppe ebenso angepasst, wie der Gruppe der 3-6-Jährigen. Für die älteren Kinder befindet sich in diesem Raum ebenfalls ein auf sie abgestimmtes Angebot an Spielen.