Trägerschaft

Kirchenvorstand

Die evangelische Einrichtung wird vom Kirchenvorstand der Ev. Kirchengemeinde Hechthausen als Träger und somit auch Anstellungsträger getragen und unterstützt. In den monatlichen Kirchenvorstandssitzungen werden Belange der Einrichtung durch den ersten Vorsitzenden oder durch die Kindergartenleitung vorgetragen und dann im gesamten Kirchenvorstand entschieden. Die Kindergartenleitung ist, Kraft ihres Amtes, beratendes Mitglied im Kirchenvorstand. Ferner unterstützen die Mitglieder des Kirchenvorstandes den Kindergarten, wenn nötig auch bei Festen. Die Pastorin ist für die Seelsorge und die Ausrichtung von Gottesdiensten der Einrichtung zuständig. Sie unterstützt das Team in religionspädagogischen Fragen.

Kirchenkreisamt

Das zuständige Kirchenkreisamt stellt die wirtschaftliche Leitung für den Bereich Kindergarten. Somit ist es zuständig für die Haushaltserstellung, für alle Personalangelegenheiten und für die Kassenführung.

Beirat

Der Beirat setzt sich aus Vertretern der politischen Gemeinde mit ihrem Bürgermeister, einer Vertretung der Samtgemeinde und dem Samtgemeindedirektor, dem ersten Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, die Pastorin, einem Vertreter des zuständigen Kirchenkreisamtes, dem/der Vorsitzenden des Elternbeirates, der Leitung und ihrer Stellvertretung zusammen. In diesem Gremium werden vorrangig der Kindergartenhaushalt, so wie auch alle anderen Belange des Kindergartens beraten und entschieden. Der Beirat tagt zwei- bis dreimal im Jahr.

Stellungnahme des Trägers

Unsere Kirchengemeinde hat unter Pastor von Neumann dem Kindergarten in unserer Gemeinde praktisch einen neuen Anschub gegeben. Zuvor hat es auch schon einmal einen „Kinder- garten“ gegeben; und zwar im alten Pfarrhaus. Leider liegen uns über diese Zeit keine konkreten Unterlagen vor. Fakt ist, die heutige Einrichtung ist 1968 geschaffen worden. Seit dieser Zeit ist unsere Kirchengemeinde Trägerin. Die politische Gemeinde gewährt nicht nur einen Zuschuss zu den Betriebskosten, sondern sie ist auch Eigentümerin des heutigen Anwesens hinter dem Rathaus. Der Bau und insbesondere auch die laufende Unterhaltung belasten die Gemeinde sehr. Wir alle können dankbar sein, dass sie sich trotz der allgemeinen finanziellen Engpässe im kommunalen Bereich in dieser Form engagiert und uns ein optimales Umfeld geschaffen hat. Durch den Kindergarten wird unser Dorf insbesondere auch für junge Familien attraktiv.

 

Wir freuen uns, dass uns die politische Gemeinde die Trägerschaft anvertraut hat, fühlen uns zugleich aber auch der Gemeinde gegenüber in der Pflicht, dieses Vertrauen zu bewahren. Vertrauen kann nur dann bestehen, wenn die Gemeinde und die Kirchengemeinde offen auf- einander zugehen und wir insbesondere auch regelmäßig Rechenschaft ablegen über die Haushaltsführung. Dies geschieht insbesondere in den Kuratoriumssitzungen aber auch bei anderen Anlässen. Obgleich unser Kindergarten offen ist für alle Kinder – unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit -, wollen wir uns dennoch als Kirche darstellen.

 

Was macht nun aber einen kirchlichen Kinder- garten aus? – In Anlehnung an einen Vortrag, den der Schulbeauftragte Martin Küsell in Loccum gehalten hat, lässt sich diese Frage auf drei Bereiche beziehen und von daher auch beantworten, nämlich auf

  • den der Sozialpädagogik
  • den der Religionspädagogik und
  • den des Trägers.

Und was zeichnet danach den evangelischen Kindergarten aus? Auch hier in Anlehnung an Küsell:
Den evangelischen Kindergarten zeichnet eine durchdachte und verantwortete sozialpädagogische Arbeit aus. Diese wird vom christlichen Menschenbild her gestaltet.

Den evangelischen Kindergarten zeichnet aus, dass hier die religiöse Dimension des Lebens wahr- und angenommen wird. Auf die Grund- fragen des Lebens werden Antworten des christlichen Glaubens angeboten.

Den evangelischen Kindergarten zeichnet die Nähe zum Träger aus. Er ist somit in eine Glaubensgemeinschaft eingebunden, wobei der kirchliche Kindergarten diese Gemeinschaft allerdings nur ansatzweise leben kann. Kinder und die Eltern und die Mitarbeiter/innen brauchen ergänzende Erfahrungen in der Gemeinschaft.

Die vorliegende Konzeption versucht, diesen Anforderungen weitgehend gerecht zu werden. Sie hat nicht zum Ziel, den Kindern ein möglichst kompaktes Wissen zu vermitteln; viel- mehr geht es darum, die Sozialkompetenz der Kinder zu fördern und zu stärken.

Wir danken allen Mitarbeitern/innen, die an der Erstellung dieser Konzeption
mitgewirkt haben. Ihr Engagement ist quasi das Pfund, mit dem wir „punkten“ können, wobei uns bewusst ist, dass sie dennoch nicht immer allen gerecht werden können. Wir werden ihnen weiterhin die Möglichkeiten einräumen, sich fortbilden zu können, weil es für uns ein- fach wichtig ist, dass neuere Erkenntnisse in ihre tägliche Arbeit einfließen.

Der Träger