Kindergarten in Hechthausen

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Träger der Einrichtung

Träger des Ev. Kinderhauses St. Marien ist die ev. luth. Kirchengemeinde St. Marien zu Hechthausen, vertreten durch ihren jeweiligen Kirchenvorstand. Der Kirchenvorstand regelt im Einvernehmen mit der politischen Gemeinde alle Belange, die den Kindergarten betref-fen. Er legt die Benutzungsregelungen fest, stellt Personal ein und kümmert sich in Zusam-menarbeit mit dem zuständigen Kirchenkreisamt um die Haushaltsführung. Besitzer des Gebäudes ist die politische Gemeinde, die durch einen Defizitvertrag den Kindergartenbe-trieb mitfinanziert.

Stellungnahme des Trägers

Unsere Kirchengemeinde hat unter Pastor von Neumann dem Kindergarten in unserer Gemeinde praktisch einen neuen Anschub gegeben. Zuvor hat es auch schon einmal einen „Kindergarten“ gegeben; und zwar im alten Pfarrhaus. Lei-

der liegen uns über diese Zeit keine konkreten Unterlagen vor.

Fakt ist, die heutige Einrichtung ist 1968 geschaffen worden. Seit dieser Zeit ist unsere Kirchengemeinde Trägerin. Die politische Gemeinde gewährt nicht nur einen Zuschuss zu den Betriebskosten, sondern sie ist auch Eigentümerin des heutigen Anwesens hinter dem Rathaus. Der Bau und insbesondere auch die laufende Unterhaltung belasten die Gemeinde sehr. Wir alle können dankbar sein, dass sie sich trotz der allgemeinen finanziellen Engpässe im kommunalen Bereich in dieser Form engagiert und uns ein optimales Umfeld geschaffen hat. Durch den Kindergarten wird unser Dorf insbesondere auch für junge Familien attraktiv.

Wir freuen uns, dass uns die politische Gemeinde die Trägerschaft anvertraut hat, fühlen uns zugleich aber auch der Gemeinde gegenüber in der Pflicht, dieses Vertrauen zu bewahren. Vertrauen kann nur dann bestehen, wenn die Gemeinde und die Kirchengemeinde offen aufeinander zugehen und wir insbesondere auch regelmäßig Rechenschaft ablegen über die Haushaltsführung.

Dies geschieht insbesondere in den Kuratoriumssitzungen aber auch bei an-deren Anlässen.

Obgleich unser Kindergarten offen ist für alle Kinder – unabhängig von ihrer Religions- zugehörigkeit -, wollen wir uns dennoch als Kirche darstellen.

Was macht nun aber einen kirchlichen Kindergarten aus? – In Anlehnung an einen Vortrag, den der Schulbeauftragte Martin Küsell in Loccum gehalten hat,

lässt sich diese Frage auf drei Bereiche beziehen und von daher auch beantworten, nämlich auf

Ø den der Sozialpädagogik

Ø den der Religionspädagogik und

Ø den des Trägers.


Und was zeichnet danach den evangelischen Kindergarten aus? Auch hier in Anlehnung an Küsell:

Den evangelischen Kindergarten zeichnet eine durchdachte und verantwortete sozialpädagogische Arbeit aus. Diese wird vom christlichen Menschenbild her gestaltet. Den evangelischen Kindergarten zeichnet aus, dass hier die religiöse Di-

mension des Lebens wahr- und angenommen wird. Auf die Grundfragen

des Lebens werden Antworten des christlichen Glaubens angeboten.

Den evangelischen Kindergarten zeichnet die Nähe zum Träger aus. Er ist

somit in eine Glaubensgemeinschaft eingebunden, wobei der kirchliche

Kindergarten diese Gemeinschaft allerdings nur ansatzweise leben kann.

Kinder und die Eltern und die Mitarbeiter/innen brauchen ergänzende

Erfahrungen in der Gemeinschaft.



Die vorliegende Konzeption versucht, diesen Anforderungen weitgehend gerecht zu werden. Sie hat nicht zum Ziel, den Kindern ein möglichst kompaktes

Wissen zu vermitteln; vielmehr geht es darum, die Sozialkompetenz der Kinder

zu fördern und zu stärken.

Wir danken allen Mitarbeitern/innen, die an der Erstellung dieser Konzeption

mitgewirkt haben. Ihr Engagement ist quasi das Pfund, mit dem wir „punkten“

können, wobei uns bewusst ist, dass sie dennoch nicht immer allen gerecht werden können. Wir werden ihnen weiterhin die Möglichkeiten einräumen, sich fortbilden zu können, weil es für uns einfach wichtig ist, dass neuere Er-kenntnisse in ihre tägliche Arbeit einfließen.

Udo Albers, Vorsitzender des Kirchenvorstandes

Pastor Manfred Lea, zugleich stellvertretender Vorsitzender