Treffen mit den Vertreterinnen der Eltern

Am vergangenen Mittwoch hat unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen ein Treffen mit den Elternvertreterinnen des Ev. Kinderhaus St. Marien und des Ev. Kindergarten Klint stattgefunden. Wichtige Informationen wurden ausgetauscht. Auf diesem Wege informieren wir alle Familien über die Ergebnisse:

Krippe, Kindergarten und Hort sind ganz anders als sonst. Normalerweise treffen wir uns regelmäßig. Wir tauschen uns aus. Sprechen über Ideen, Sorgen und Freuden. Im letzten Jahr war alles anders. Keine Treffen, kaum Austausch und viele Veränderungen.

Am 21.04.2021 konnten wir unter Einhaltung der geltenden Vorschriften erstmals wieder zu einem kurzen Treffen zusammenkommen. Im Folgenden sind die wichtigsten Punkte und Ideen im Überblick aufgeführt:

 

  •  Personalveränderungen
    1. Johannes Esselborn und Petra Hagenah haben die Leitungsaufgaben beider Einrichtungen übernommen (Ev. Kinderhaus St. Marien und Ev. Kindergarten Klint) für die Dauer der Elternzeit von Katja Vagts und Jessica Cürten
    2. Aufgrund der Personalsituation in Klint unterstützen derzeit Mitarbeiter des Kinderhauses, fehlen im Umkehrschluss aber im Kinderhaus. Personal wird gesucht

 

  •  Grundideen der Szenarien A, B, C (Umsetzung im Kinderhaus)
    1. Szenario A: Alle Kinder sind im gewohnten Gruppenalltag, pädagogische Angebote finden statt. Die AHA+L-Regeln gelten. Einschränkungen durch die Hygienevorschriften möglich
    2. Szenario B: Alle Kinder haben einen Betreuungsplatz, sofern das Personal zur Verfügung steht. Mitarbeiter*innen kommen z.T. aus anderen Landkreisen und sind an die dort geltenden Bestimmungen gebunden. Die Betreuungszeit kann eingeschränkt werden, die Kinder werden nach den gebuchten Betreuungszeiten eingeteilt, Umbuchungen können nicht stattfinden. Es gelten strenge Hygienevorschriften.
    3. Szenario C: Die Betreuung in der Kita ist ausgesetzt. Es besteht kein Rechtsanspruch. Somit muss keine Betreuung stattfinden. Je nach Personalstand, Hygieneverordnung und Inzidenz kann eine Betreuung angeboten werden, max. 50%. Die Aufnahme der Kinder erfolgt durch die Leitung anhand von Kriterien, die das Land Niedersachsen als Entscheidungshilfe anbietet. Hierfür können Nachweise verlangt werden:
        • Drohende Kindeswohlgefährdung
        • Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf (Integration oder Sprache)
        • Vereinbarkeit von Familie und Beruf (insbesondere Alleinerziehende)
        • angehende Schulkinder
        • Eltern mit beruflicher Tätigkeit im allgemeinen öffentlichen Interesse

 

 

  •  Pädagogisches Arbeiten
    1. Derzeit sind pädagogische Angebote ausgesetzt. Unsere Arbeit ist stark an den Bedürfnissen der Kinder angepasst. Alles ist anders, Freundschaften getrennt, die Lieblingserzieherin in einer anderen Gruppe, alle sind angespannt. Kinder müssen viel leisten und stark sein. Unsere pädagogischen Mitarbeiter*innen begleiten Ihre Kinder bei diesen Aufgaben. Dabei kann aber nicht jedes Bedürfnis immer sofort erfüllt werden, da der Kita-Alltag auch weiterläuft.
    2. Während der Frühstückszeiten ist pro Gruppe ein*e Mitarbeiter*in für die Lebensmittelausgabe abgestellt, anders lassen sich die derzeitigen Hygienevorschriften nicht einhalten. Diese Person steht den Kindern dann aber wieder nicht in ihrer Entwicklung zur Seite.
    3. Entwicklungsgespräche können nicht an der Tür besprochen werden. Wir bieten daher gerne weiterhin Elterngespräche nach Absprache am Telefon oder bei gutem Wetter draußen an.

 

 

Die Mitarbeiter*innen können bei Fragen und Anregungen jederzeit angesprochen werden.