Bundesprogramm „Sprach-Kita: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“

Bei uns im Haus findet Sprachbildung und Sprachförderung statt. Die Sprache verschafft dem Menschen Zugang zur Welt und zu sich selbst. Sie ermöglicht ihm als wichtigstes Mittel des Sozialkontakts Verständigung und schafft so ein Gemeinschafts- und ein Zugehörigkeitsgefühl sowie Abgrenzung gegenüber anderen. Sprache ist auch Ausdruck von Identität und kultureller Zugehörigkeit. Jedes Kind wird vom Sprachmilieu seiner Familie und seiner Umgebung beeinflusst. Die Sprache der einzelnen Kinder ist dementsprechend unterschiedlich ausgebildet und entwickelt.

Sprachliche Entwicklung bedeutet soziale, emotionale und intellektuelle Entwicklung. Denken und Sprechen stehen in einer engen Wechselbeziehung: Um einen Sachverhalt zu begreifen, muss man die Wörter und Sätze, mit denen er beschrieben wird, verstehen. Umgekehrt kann man nur das, sprachlich richtig, wiedergeben, was man genau verstanden hat. Sprache und Denken stellen eine funktionelle Einheit dar, die umso enger ist, je komplizierter die Denkvorgänge sind.

Dialogisches Handeln wird durch unser ganzes Team getragen.

Grundsätzlich setzt Sprachbildung und Sprachförderung im Elementarbereich bei der angeborenen Spracherwerbskompetenz von Kindern an. Kinder wollen mit Bezugspersonen kommunizieren. Wir bieten den Kindern genügend Gelegenheiten, ihre Sprachkompetenzen in der Kita zu entfalten, so eignen sie sich ihre Sprache(n) intuitiv und nahezu „beiläufig“ im Kontext aller Lern-Entwicklungsprozesse an.

Hierzu bieten wir ein reichhaltiges und variationsreiches und zugleich auf die jeweiligen Sprachstände eingehendes Kommunikationsangebot an. Dies fördert Bildungsbereiche wie Musik und Bewegung, Kleingruppenarbeit und frühkindliche Bildung, wie auch die enge Vernetzung mit der Grundschule. Dabei hilft uns die passende Beobachtungs- und Dokumentationsarbeit des Niedersächsischen Orientierungsplans Kapitel III und IV, welches als Leitfaden vom Niedersächsischen Kultusministerium angegeben wird.