Krippe

Im Mittelpunkt steht das Kind und die erste soziale Kontaktknüpfung und Abnabelung des Elternhauses. Soziale Kontakte sind Grundvoraussetzung für eine gesunde Entwicklung.

Eingewöhnung

Die Krippengruppe bietet Kindern und Eltern eine individuelle Eingewöhnungszeit, in einem vereinbarten Rahmen, in der eine sichere emotionale Bindung zu einer festen Bezugsperson aufgebaut werden kann.

In der Eingewöhnung strahlen auch Sie Freude, Geduld und Zuversicht aus. Ihr Kind achtet verstärkt auf Ihre Ausstrahlung. Üben Sie sich in aktiver Zurückhaltung, während sich das Kind mit der Erzieherin beschäftigt.

Urlaube sind nach Möglichkeit in der Eingewöhnung zu vermeiden wie auch wechselnde Begleitpersonen. Für die Kinder ist eine kontinuierliche und verlässliche Eingewöhnungszeit entscheidend für eine Bindung an eine Bezugserzieherin.

Eine vertraute Sache, z. B. Teddy oder Schmusetuch ist bei uns ausdrücklich erwünscht, da es den Übergang erheblich erleichtert. Falls das Kind einen Schnuller benötigt, darf dieser natürlich auch gerne mitgegeben werden.

Informieren Sie uns am Morgen über eine eventuelle Einschränkung des Wohlbefindens Ihres Kindes, damit wir angemessen reagieren können (z. B. Zahnen, Schlafprobleme…)

Bitte lassen Sie Ihr Handy in der Tasche und widmen sich ganz Ihrem Kind.
Wichtig sind die Einhaltung der Absprachen und die Erreichbarkeit der Eltern.

Spielen und Lernen

Weniger ist mehr! In der Krippe geben wir den Kindern Zeit und Raum, um sich mit dem eigenen Körper und ihrer Umwelt intensiv auseinanderzusetzen. Uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Kinder mit allen Sinnen lernen: Spielen ist Lernen und Lernen ist Spielen!

Das Kind entscheidet selbstständig nach eigenem Interesse, womit es sich beschäftigen möchte. Raumgestaltung und die zeitliche Struktur geben den Kindern die Möglichkeit zu beobachten und nachzuahmen.

Das Außengelände der Krippe, wie auch der Bewegungsraum bieten den Kinder Möglichkeiten, wie Laufen, Klettern, Turnen und vieles mehr.

Sauberkeitsentwicklung

Wir wollen dem Kind im Rahmen seiner individuellen Sauberkeitsentwicklung Raum geben, eigenes Gespür für seinen Körper zu entwickeln. Wir respektieren das persönliche Bedürfnis und Tempo jedes einzelnen Kindes, wobei uns besonders der zwangsfreie Umgang und die Beachtung der Intimsphäre am Herzen liegen.

In einer vertrauensvollen, ruhigen Atmosphäre ermöglicht die Bezugsperson dem Kind ein angstfreies Erleben. In Zusammenarbeit mit den Eltern finden Absprachen statt, die einerseits die Vorstellungen und andererseits die Umsetzbarkeit der Sauberkeitsentwicklung beinhalten. Hygieneartikel werden von den Eltern mitgebracht. Wir führen einen Wickelplan.

Ruhen und Schlafen

Das Kind hat ein Recht auf Schlaf und Ruheinseln. Wir beachten das individuelle Schlafbedürfnis und die Rituale beim Einschlafen jedes einzelnen Kindes. Eigenes Kuscheltier oder Schnuller werden von zu Hause mitgebracht und schaffen Geborgenheit. Eine ruhige, gemütliche Atmosphäre ist uns wichtig.

Die Kinder können bei uns nach ihren Möglichkeiten selbst entscheiden, wann sie sich zurückziehen möchten. Wir geben jedem Kind die nötige Zeit und Aufmerksamkeit zum Einschlafen. Wir wecken Kinder in der Regel nicht.

Rund ums Essen

Wir ermöglichen es den Kindern in einer geeigneten Umgebung und angenehmer Atmosphäre, selbstbestimmend und zunehmend selbstständig zu essen und zu trinken und dies als eine sinnliche und gemeinschaftliche Erfahrung zu erleben. Die Kinder decken selbstständig ihr Geschirr und Besteck auf und ab und entscheiden alleine, wieviel sie essen und was sie probieren möchten. Zu unseren gemeinsamen Mahlzeiten gehören Rituale, wie z.B. ein Tischgebet.

Ende der Krippen-Zeit

Der Übergang von der Krippe in den Kindergarten ist in unserer Einrichtung systematisch geplant. Das Kind steht dabei im Zentrum unseres Handelns. Zunächst tauschen sich die Fachkräfte über den aktuellen Entwicklungsstand der zukünftigen Kindergartenkinder aus.

Um die Kindergartengruppe, die Erzieherinnen, die Abläufe und Regeln besser kennenzulernen, verabreden die Fachkräfte Schnupperstunden und gemeinsame Aktivitäten. Die Eltern werden rechtzeitig über die Übergangsangebote und die Bedeutsamkeit dieser Phase informiert Das eigene Tempo jedes Kindes findet in der Eingewöhnungsphase Berücksichtigung.

Bildungsauftrag

Grundlage unserer pädagogischen Arbeit sind die „Handlungsempfehlungen zum Orientierungsplan für die Arbeit mit Kindern unter 3“.