Weihnachten mit Fred

Wir basteln den Nikolaus

Unser Adventskalender mit den Geschichten von Fred

       

Unser geschmückter Baum und unsere Mitte mit dem weg von Fred…

                   

Fred die Ameise so groß wie wir…..!

           

Fred begleitet uns in der Weihnachtszeit

Liebe Eltern,

wir bedauern sehr das Sie nicht  in unser Haus dürfen, darum versuchen wir Sie anhand dieser Bilder an unseren Runden teilhaben zu lassen.

Unsere Mitte im Kindergarten wächst wie in jedem Jahr. Die biblischen Geschichten rund um Weihnachten werden pädagogisch erarbeitet und gemeinsam mit den Kinder erlebt. Hier ein paar Eindrücke…

Fred geht mit Maria und Joseph und seinem Freund dem Esel auf große Reise….

Fred in Lebensgröße am Fenster der grünen Gruppe, hier wird noch etwas in den kommenden Tagen  passieren!

Liebe Eltern,

auch für Sie haben wir ein lebendiges Fenster erstellt, welches die Geschichte von Fred auf seiner Reise erzählt.

Schauen Sie…, genießen Sie… und kommen Sie mit Ihrem Kind ins Gespräch was es neues zu berichten gibt.

     

Daniel in der Löwengrube

Das ist Darius. Darius ist nun König in dem Land, das Persien heißt. Darius hat drei Fürsten. Sie arbeiten für ihn, damit es allen Menschen im ganzen Land gut geht. Daniel ist einer seiner Fürsten. Er ist der beste und überragt alle anderen mit seiner Klugheit. Das fanden die anderen Fürsten nicht gut: „Wir müssen uns irgendwas einfallen lassen, wie wir Daniel loswerden können.“ Sie überlegen, doch sie finden keinen Fehler an Darius. Also müssen sie sich eine List ausdenken. Schließlich gehen sie zu König Darius: „Großer König Darius, in unserem Land leben viele Menschen. Sie beten zu unterschiedlichen Göttern. Doch sollten sie nicht alle zu dir beten?“ „Ja“, sagt Darius entrüstet. „Es soll ein neues Gesetz geben. Wer in 30 Tagen irgendetwas bittet, außer von mir, der soll den Löwen zum Fraß vorgeworfen werden.“

Das ist eine ganz schön fiese Strafe, oder? Was ist das fieseste, was dir einfällt?

Daniel glaubt aber an Gott. Jeden Tag betet er dreimal zu ihm. Auf einmal ist das eine Straftat. Doch Daniel kümmert das nicht. Die anderen Fürsten sehen ihn dabei und melden es dem König: „Daniel hat zu seinem Gott gebetet. Nicht zu dir. Er muss in die Löwengrube.“ Das macht den König sehr traurig. Er mag Daniel sehr gerne, denn er ist sein bester Freund. Er will ihm das Leben retten, aber er hat das Gesetz erlassen und nun muss Daniel dafür bestraft werden, dass er zu Gott gebetet hat.

Hast Du eine Idee, was der König tun könnte, um Daniel zu retten?

Daniel wird in die Löwengrube geworfen. Dort wartet der hungrige Löwe auf Daniel. König Darius flüstert Daniel zu: „Bete zu deinem Gott. Vielleicht hilft er dir aus dieser schlimmen Lage.“

Ob Gott Daniel hilft? Was könnte Gott wohl machen? Wie fühlt sich Daniel? Hat er Angst oder ist er mutig, so ganz alleine mit den hungrigen Löwen?

Der König ist so voller Sorge um seinen Freund Daniel, dass er den ganzen Tag nichts essen kann. Auch in der Nacht kann er nicht schlafen. Kaum geht die Sonne auf, stürmt er zur Löwengrube. Hat Daniel überlebt? Er ruft ängstlich: „Daniel, hat dich dein Gott vor dem hungrigen Löwen gerettet?“

Und aus der Löwengrube antwortet Daniel: „Mein Gott hat einen Engel geschickt. Der hat dem Löwen das Maul zugehalten, denn ich bin unschuldig.“ Daniel wird aus der Löwengrube befreit. Stattdessen sperrt König Darius dort die anderen Fürsten ein, die ihn hereingelegt haben. Dann schreibt er einen Brief an alle Bewohner in seinem Königreich und erzählt, wie großartig der Gott von Daniel ist.

Das verlorene Schaf

Das ist Herbert. Herbert ist Schafhirte. 100 Schafe hat er. Schöne, weiße Schafe sind es. Den ganzen Tag fressen sie und ab und zu hört man ein liebevolles: Mähhh. Herbert sucht nur die besten Weideplätze aus. Das ist manchmal ziemlich schwer, denn das Land in dem Herbert lebt liegt am Rande einer großen Wüste. Manchmal muss er mit seiner Herde lange Strecken zurücklegen. Doch das macht er gerne. Hauptsache seine Schafe haben ausreichend Wasser und jede Menge frisches Gras. Jeden Abend zählt er seine Schafe, damit auch keines fehlt. Dann sitzt er die ganze Nacht am Feuer und passt auf, denn in der Wüste leben auch wilde Tiere, die gerne Schafe fressen. Und jeden Morgen zählt er wieder, ob auch 100 Schafe noch da sind.

Kannst Du schon zählen? Wie weit kannst Du zählen? Gibt es irgendetwas das du immer wieder zählst? Vielleicht ein Spielzeug?

Eines Tages zählt Herbert wieder seine Schafe: „1,2,3 …98,99.“ Doch waren es nicht 100 Schafe? Er zählt wieder und wieder. Doch es sind nur 99 Schafe. Eines fehlt. Herbert weiß auch schon welches. Das kleinste und neugierigste.

Was soll Herbert jetzt tun? Was würdest Du jetzt machen?

Herbert lässt tatsächlich alle 99 Schafe alleine zurück und geht los um das kleine Schaf zu suchen. Viele Stunden wandert er durch die Wüste, über Berge und durch Täler. Er ruft und ruft, doch das Bölken des kleinen Schafes kann er nicht hören. Bald wird es Abend, die Sonne steht schon sehr tief am Himmel.

Was meinst Du, findet Herbert sein Schaf? Sollte er Angst haben vor den wilden Tieren? Was hat das Schaf? Ist es traurig, fühlt es sich einsam?

Kurz bevor die Sonne untergeht hört er ein leises: „Mähh“ Er stürmt los. Da vorne, muss es sein. Und tatsächlich dort ist. Glücklich nimmt er es in die Arme. Voller Freude geht er zurück zu seiner Herde. An diesem Abend zählt er wieder voller Genuss 100 Schafe.

Hast Du schon einmal etwas verloren? Wie hast Du dich gefühlt? Hast Du die Suche aufgegeben oder hast Du bis zum Ende durchgehalten. Wie fühlte es sich an, als du alles wieder beisammen hattest?

Jona im Wal

Das ist Jona. Jona bekommt von Gott einen Auftrag: „Geh in die Stadt Ninive. Dort leben böse Menschen. Deshalb will ich die Stadt zerstören.“ Jona erschrickt. Er hat davon gehört wie böse die Bewohner der Stadt Ninive sind. Trotzdem geht er los. Aber genau in die andere Richtung. „Wenn ich in die andere Richtung gehe, dann findet Gott mich nicht.“, denkt er sich.

Was meinst Du wie fühlt Jona sich? Ist es clever in die andere Richtung zu gehen?

Am Meer findet er ein Schiff, das nach Tarsis fährt. Das ist so weit weg von Ninive, dass er meint, Gott würde ihn dort niemals finden. Das Schiff ist schon weit draußen auf dem Meer, als plötzlich ein Sturm losbricht. Der Wind heult. Es regnet. Große Wellen schaukeln das Schiff hin und her. Die Seemänner haben so etwas noch nie erlebt. Einer weint: „Ich habe Angst“. Ein anderer kann gar nicht mehr sprechen. Der Kapitän sagt schließlich: „Jeder soll zu seinem Gott beten. Wenn wir den richtigen Gott beruhigen, dann hört der Sturm auf.“ Wie wild beten sie zu ihren Göttern, doch der Sturm wird nur noch stärker. Plötzlich fällt einem Seemann ein, dass sie ja noch Jona an Bord haben. Jona schläft in der hintersten Ecke: „Jona, wach auf. Du musst zu deinem Gott beten! Er muss uns aus diesem Sturm retten.“

Was meinst Du betet Jona zu Gott? Oder hat er vielleicht Angst, weil er nicht das gemacht hat, was Gott ihm gesagt hat?

Jona sagt: „Ich brauche nicht zu meinem Gott beten. Ich kann euch sagen, weshalb es einen Sturm gibt. Ich bin schuld. Gott hat mich nach Ninive geschickt, aber ich bin vor ihm geflohen. Werft mich über Bord. Dann hört der Sturm auf.“ Doch die Seemänner wollen Jona nicht über Bord werfen. Doch der Sturm wird immer stärker und dann nehmen sie Jona und werfen ihn tatsächlich über Bord. Augenblicklich ist der Sturm vorbei.

Warum hört der Sturm jetzt einfach auf? Hast Du eine Idee?

Doch Gott lässt Jona nicht ertrinken. Er lässt einen großen Fisch kommen. Der verschlingt Jona. Drei Tage und drei Nächte ist Jona in dem Wal gefangen. Er betet zu Gott: „Du hast mich in die Tiefe geworfen, in das Herz der Meere. Die Flut umschloss mich, all deine Wogen und Wellen schlugen über mir zusammen….Was ich gelobt habe, will ich erfüllen. Vom Herrn kommt Hilfe.“

Der Wal spuckt Jona an Land aus. Und der geht dann direkt in die Stadt Ninive. Das ist eine riesige Stadt. Man braucht drei Tage um bis in die Mitte zu kommen. Jona baut sich auf dem Marktplatz auf und ruft: „In vierzig Tagen zerstört Gott diese Stadt.“ Dann geht Jona wieder. Er baut sich eine Laubhütte auf einem Hügel, von dem aus er den Untergang der Stadt sehen könnte. Doch die Stadt geht nicht unter. Die Menschen haben sich verändert. Sie beten zu Gott und entschuldigen sich.

Jetzt ist Jona sauer auf Gott: „Was soll das, Gott? Erst schickst Du mich hierher, weil du die Stadt zerstören willst und dann zerstörst Du sie nicht?!“

Warst Du schon einmal sauer? Wie hast Du da reagiert? Bist Du dann bockig? Schreist Du? Weinst Du?

Vor der Laubhütte wächst eine Pflanze. Jona freut sich darüber, denn sie schützt ihn vor der Sonne. Doch Gott lässt die Pflanze eingehen. Wieder beschwert sich Jona bei Gott: „Jetzt sitze ich hier in der heißen Sonne und du hast die Pflanze einfach verdorren lassen? Die arme Pflanze? Wie soll ich das überleben?“

Gott antwortet: „Du jammerst, weil eine Pflanze, die dir nicht gehört und die du auch nicht gepflegt hast eingegangen ist. Dann stell dir vor, wie traurig ich wäre, wenn alle Menschen der Stadt Ninive sterben würden. Denn ich kenne sie alle und habe sie alle aufgezogen.“

Hast Du etwas, um das du dich kümmern musst? Eine Blume? Ein Tier? Wie fühlt es sich an? Bist Du traurig, wenn es dieser Sache nicht gut geht?

Saul und seine Esel

Das ist Saul. Saul ist ein junger, schöner Mann. Niemand in ganz Israel ist schön wie er. Und niemand so groß. Eines Tages sind die Eselinnen von seinem Vater weggelaufen.: „Saul. Lauf los und finde die Eselinnen!“

Und Saul geht los, gemeinsam mit einem Knecht. Viele Tage sind sie unterwegs. Sie laufen durch das Gebirge und durch die Wüste. Aber sie finden die Eselinnen nicht.

Was meinst Du soll Saul jetzt tun? Was würdest Du machen? Aufgeben oder Weitersuchen?

Schließlich sagt Saul: „Lass uns zurück nach Hause gehen. Ansonsten macht sich mein Vater noch Sorgen um uns.“ Der Knecht antwortet aber: „In dieser Stadt lebt ein Mann Gottes. Der kennt auf jede Frage eine Antwort. Lass uns zu ihm gehen und ihn fragen. Er weiß bestimmt wo die Esel sind.“

„Aber wir haben nichts was wir ihm geben können. Unser Brot ist trocken.“

„Ich habe ein Silberstück. Das geben wir ihm“

Und die beiden gehen zu dem Propheten Samuel.

Samuel wartet schon auf Saul und dem Knecht. Denn Gott hat zu ihm gesagt: „Saul kommt zu dir und du sollst Saul zum König salben.“

Saul geht zu Samuel: „Kannst du uns sagen, wo der Prophet ist?“

„Ich bin der Prophet. Kommt mit mir mit und esst gemeinsam mit mir. Und macht euch keine Sorgen um die Eselinnen. Sie wurden gefunden.“

Am nächsten morgen schickt Samuel den Knecht zurück. Langsam geht er gemeinsam mit Saul hinterher. Vor den Toren der Stadt nimmt er das Öl und schüttet es über den Kopf von Saul aus. „Du wirst König von Israel werden. Und nun lauf los zu deinem Vater.“

Und Saul läuft los. Und tatsächlich die Eselinnen sind zurück bei dem Vater. Saul und sein Vater umarmen sich. Sie haben sich große Sorgen gemacht und freuen sich. Sich endlich wiederzusehen.

Viele Jahre später ist Saul König von Israel.

Was meinst Du hat Saul gefühlt, als er die Esel nicht finden konnte? War er traurig? War Saul überrascht, dass Samuel schon auf ihn gewartet hat? Und was hat Saul wohl gedacht, dass Samuel wusste, wo die Eselinnen sind? Saul wird doch tatsächlich König! Kannst Du dir das vorstellen? Wie wäre es wohl, wenn Du König oder Königin wirst? Hättest Du den Mut dazu?

Petrus im Sturm

Immer wieder haben Menschen Angst. Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Hattest Du schon einmal Angst? Wie gehst Du damit um?

Den ganzen Tag lang waren die Jünger mit Jesus in einem Dorf am See Genezareth. Viele Menschen wollten mit Jesus reden. Er sollte sie heilen und trösten und für sie da sein. Doch nun macht Jesus Feierabend. Er geht auf einem Berg zum Beten.

Die Jünger fahren mit einem Boot aufs Meer. Langsam geht die Sonne unter. Es wird dunkel. Plötzlich fängt es an zu donnern. Es stürmt und regnet. Große Wellen schaukeln das Boot hin und her. Die Jünger bekommen Angst. „Das Schiff wird kentern und untergehen! Wir werden alle ertrinken.“, rufen sie panisch. Und Jesus ist nicht bei ihnen.

Wie ist das bei Dir? Was macht Dir Angst? Hast Du im Dunkeln Angst? Wovor fürchtest Du Dich? Wen hättest Du dann gerne bei dir?

Endlich wird es morgen. Langsam wird es hell, doch der Sturm tobt weiter. Da sehen die Jünger ein helles Licht am Horizont. Nein, es bewegt sich. Es kommt auf sie zu. Es sieht aus wie ein… „GESPENST! Da ist ein Gespenst.“, kreischt Petrus! Die Jünger schreien. Doch das Gespenst sagt: „Habt keine Angst, ich bin es, Jesus.“ Petrus ruft: „Jesus, wenn Du das bist, dann lass mich zu dir kommen!“ Und Petrus steigt aus dem Boot und geht durch den Sturm, über das Wasser.

Was meinst Du ist Petrus mutig, einfach aus dem Boot zu steigen und über das Wasser zu gehen? Oder bekommt er Angst? Und wie ist es mit dir? Hättest Du dich getraut?

Plötzlich sieht Petrus die Wellen und den Sturm. Seine Angst kommt zurück. Er versinkt im Wasser. Ganz langsam. Er wird ertrinken. Doch dann ist Jesus da. Er nimmt seine Hand und hält ihn ganz fest. Gemeinsam gehen sie über das Wasser ins Boot zurück. Und der Sturm legt sich.

Diese Geschichte haben sich Menschen überall auf der Welt erzählt, um sich Mut zu machen. Was erzählst Du dir vielleicht für Geschichten. Wer hat dir geholfen? Wer hat Deine Hand gehalten?

Egal wie viel Angst Du hast, Du kannst dir sicher sein, dass Jesus bei dir ist. Manchmal fühlt es sich vielleicht nicht so an, aber du kannst zum Beispiel ein kreuz nehmen und ganz fest drücken, um Dich zu erinnern: Jesus ist bei mir.

Lydia

Die Jünger ziehen durch das Land und erzählen von Jesus. Sie heißen nun Apostel. Das heißt Gesandter oder Geschickter. Denn Jesus hat die Apostel losgeschickt. Sie sollten durch das Land gehen und von ihm und von Gott erzählen. Und alle Menschen die begeistert sind sollen getauft werden.

Einer von den Aposteln heißt Paulus. Er nimmt einen langen Weg auf sich, um den Menschen in Europa von Jesus zu erzählen. In Europa liegt auch Deutschland, das Land in dem du lebst. In Europa lebt auch Lydia. Sie wohnt in Philippi, einer Stadt in Griechenland. Direkt am Meer. Lydia ist sehr reich. Aber bisher hat sie nichts von Jesus und Gott gehört.

Eines Tages kommt Paulus zu Lydia und erzählt ihr viele Geschichten von Jesus. Lydia findet das sehr spannend. Doch an Jesus zu glauben ist in Griechenland sehr schwierig. Die regierenden Männer finden Jesus gar nicht gut.

Was meinst Du: Soll Lydia offen sagen, dass sie Jesus gut findet? Oder soll sie daraus lieber ein Geheimnis machen?

Lydia ist mutig. Sie will zu Jesus gehören. In aller Öffentlichkeit lässt sie sich taufen. Und nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Mägde und Diener sollen sich taufen lassen. Es wird ein großes Fest. Viele hundert Menschen werden von Paulus getauft. Sie sind jetzt die ersten Christen in Europa.

Heute werden viele Menschen als Kind getauft? Wurdest Du getauft? Wo wurdest Du getauft? Kannst Du dich daran noch erinnern? Oder willst Du dich vielleicht noch taufen lassen?

Lydia feiert von nun an jeden Sonntag Gottesdienst. Sie erzählt vielen Menschen von Jesus. Und immer mehr lassen sich taufen. Denn das ist etwas ganz Besonderes. Gott verspricht bei der Taufe: Du gehörst zu mir. Und das gilt ein Leben lang.

Vielleicht möchtest Du Dir deine Taufkerze entzünden, wenn Du eine hast. Oder Du nimmst eine andere Kerze. Du kannst Dich erinnern: Gott ist immer bei mir. Er hat es mir versprochen. Egal, ob ich mutig bin oder Angst habe, ob ich fröhlich bin oder traurig.

David gegen Goliath

David hütet auf den Feldern die Schafe seines Vaters. Das ist eine spannende Aufgabe. Immer wieder hauen Tiere aus der Herde ab, und David muss hinterher und sie einfangen. Manchmal kommen auch wilde Tiere vorbei. Löwen und Bären. Dafür hat David seine Zwille. Dann nimmt er einen Stein und schleudert den wilden Tieren den Stein vor den Kopf. So bleiben alle Schafe gesund.

Doch heute kommt auf einmal Isai, der Vater von David, auf das Feld. „David du musst zu deinen Brüdern gehen und ihnen diese leckeren Sachen zu essen bringen. Los lauf schnell.“

Und David flitzt davon. Davids Brüder sind Soldaten. Das Land in dem sie leben wurde angegriffen. Und sie wollen es verteidigen. Als David seine Brüder erreicht, freuen sie sich, über die vielen leckeren Sachen.

Da ertönt ein lautes Gebrüll.

Was könnte das bloß sein?

Auf der großen Fläche vor dem Lager steht ein Riese. „Das ist Goliath!“, rufen die Männer ängstlich. Goliath ist größer als jeder Mensch den David je gesehen hat. Er ist riesig. „Wer traut sich gegen mich zu kämpfen?“, brüllt er jetzt. Alle haben Angst. Nur David nicht. „Ich kämpfe gegen Dich.“ Die Brüder von David bekommen es mit der Angst zu tun. Ihr kleiner Bruder… Ob das gut geht?

Was meinst Du sollte David so mutig sein?

Als David zu Goliath geht fühlt er sich schon nicht mehr so mutig. Goliath ist viel größer und stärker als er gedacht hat. Sein Herz rutscht ihm in die Hose. Der Riese Goliath fängt an zu lachen. „Jetzt schicken sie Babys um gegen mich zu kämpfen“.

Da wird David sauer. Ein Baby ist er doch auf keinen Fall. So nennt ihn keiner. Wütend nimmt er einen Stein, legt ihn in seine Zwille und schleudert ihn auf Goliath. Er trifft. Genau den Kopf.

Da kippt der Riese Goliath einfach um. Rumms.

Hattest Du schon einmal Angst? Haben viel größere Kinder dich schon einmal geärgert? Was hast Du da gemacht? Brauchtest Du Mut?

David war sehr mutig, aber trotzdem hat er Goliath weh getan? Ist das richtig? Was hätte er stattdessen machen können? Was hättest Du gemacht?

Heilung des Gelähmten

Jesus ist mit seinen Jüngern auf einer langen Reise. Sie gehen schon seit Wochen von Ort zu Ort und erzählen den Menschen von Gott und dabei passieren viele Wunder. Heute sind sie nach Kapernaum gekommen. Einer kleinen Stadt an einem großen See.

Dort leben 4 Freunde. Sie heißen Benjamin, Raphael, Jonathan und Markus. Sie sehen wie Jesus mit seinen Jüngern in ein Haus geht. Viele Leute folgen ihnen. Auch die 4 Freunde drängen sich zwischen den Menschen hindurch. Alle wollen Jesus sehen und hören, denn sie wissen: Jesus erzählt die schönsten Geschichten über Gott. Doch das Haus ist viel zu eng. Es ist nicht für alle Menschen platz. Ein Mann sagt: „Jesus hat gestern einen kranken Menschen wieder gesund gemacht.“

Da packt Raphael seine Freunde am Arm. „Wir müssen Levi holen. Jesus kann Levi gesund machen!“ Levi ist ein guter Freund von ihnen. Doch Levi kann sich nicht bewegen, nur liegen. Er ist gelähmt. Schnell rennen sie los und holen Levi.

Als sie wieder zurück an das Haus kommen, haben sich dort noch mehr Menschen versammelt. Alle wollen zu Jesus. Es gibt kein Durchkommen. Sie kommen einfach nicht hin.

Hast Du eine Idee, was die Freunde tun könnten?

Da kommt Benjamin eine Idee: „Wir müssen auf das Dach.“ Und schon klettern die 4 Freunde mit Levi auf das Dach. Du musst wissen das die Häuser in Kapernaum anders sind, als die Häuser bei uns. Die Dächer sind ganz flach. Man kann dort oben gemütlich sitzen. Und trotzdem lässt sich ganz leicht ein Loch in das Dach machen.

Genau das machen die Freunde von Levi jetzt, während er auf seiner Matte liegt, die jeder Gelähmte hat. Dann lassen sie Levi herunter. Ganz vorsichtig. Die Leute im Haus gucken ganz verwundert, als auf einmal eine Matte mit einem gelähmten Mann von oben herabgelassen wird. Nur Jesus ist nicht verwundert.

Was meinst Du was Jesus jetzt wohl macht?

Jesus sagt zu Levi: „Steh auf und geh! Der Glaube deiner Freunde hat Dich gerettet.“ Und tatsächlich. Levi steht auf. Er kann wieder laufen! Er rollt seine Matte zusammen und geht. Wie ihn die Leute vor der Tür angucken. Sowas haben sie noch nie gesehen.

Und oben auf dem Dach stehen die vier Freunde. Sie freuen sich riesig. Endlich ist Levi geheilt. Sie jubeln und tanzen und danken Gott.

Warst Du schon einmal krank? Musstest Du auch lange Zeit liegen bleiben? Wo lagst Du – Im Bett oder auf dem Sofa? Wer hat sich um Dich gekümmert, als Du krank warst? Mama? Papa? Musstest Du zum Arzt gehen? Wie hast Du Dich gefühlt, als Du wieder gesund warst?